| Management number | 231914447 | Release Date | 2026/06/18 | List Price | US$13.24 | Model Number | 231914447 | ||
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Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Amerikanistik - Kultur und Landeskunde, Note: 1,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Seminar für Englische Philologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In den USA, einem Land, daß sich selbst als sehr religiös betrachtet, spielte diechristliche Religion in der Vorkriegsdebatte über die Sklaverei eine wichtige Rolle, denn siewurde sowohl von den Weißen als auch von den Schwarzen zur Rechtfertigung ihrerPositionen benutzt. Beiden Seiten war es wichtig, ihre christliche Moral zu verteidigen.Abraham Lincoln formulierte treffend das Problem, mit dem sich die christlichenDenominationen auseinandersetzen mußten: „Both read the same Bible and pray to the sameGod; and each invokes His aid against the other. It may seem strange that any men shoulddare to ask a just God’s assistance in wringing their bread from the sweat of other men’sfaces; but let us not judge not that we be not judged.”1 Die afroamerikanischen Christenmußten sich in besonderem Maße damit auseinandersetzen, daß ihre Peiniger dieselbe Bibelals Basis für die Sklaverei benutzten, die sie als Hoffnungsträger erkannt haben. DieBefürworter der Sklaverei fanden sowohl im Neuen als auch im Alten Testament Argumentefür ihre Standpunkte. Im Alten Testament wurden die Passagen zitiert, die von Kains undHams Verfluchung sprechen, und im Neuen Testament war die Ermahnung von Paulus an dieDiener, daß sie ihren Herren gehorchen sollen, eine zentrale Belegstelle.2 Außerdem wurdegezeigt, daß viele fromme biblische Charaktere, wie Abraham, selbst Sklaven besaßen unddaß sich Jesus nicht explizit gegen die Sklaverei ausgesprochen hat, obwohl sie zu seiner Zeitpräsent war.Die Predigten dienten dazu, die Schwarzen von ihrer Inferiorität zu überzeugen, dieangeblich gottgewollt war. Dieser Ausschnitt zeigt, wie der Katechismus der Sklaven aussah: [...] Man sieht daran, wie die Weißen die Bibel strategisch eingesetzt haben. Sievermittelten den Schwarzen nur diejenigen Passagen aus der Bibel, die als Beweis für ihreUnterdrückung dienen konnten. Sie mußten davon überzeugt werden, daß ihre Hautfarbeetwas Negatives ist, und daß Gott sie mit der Sklaverei bestraft hat. So wie die Weißen dieErbsünde von Adam und Eva in sich trugen, trugen die Schwarzen angeblich die zusätzlicheErbsünde Kains oder Hams. Es mußte ihnen klargemacht werden, daß die Farbe Weiß rein ist,die Farbe Schwarz hingegen unrein. Die meisten Schwarzen waren Analphabeten, das heißt,daß sie die Bibel nicht selbstständig lesen konnten. [...]1 John R. McKivigan and Mitchell Snay, eds., Religion and the Antebellum Debate over Slavery(Athens: Univ. of Georgia Press, 1998) 1.2 Eph. 6:5. Read more
| ASIN | B007NXZLNI |
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| XRay | Not Enabled |
| ISBN13 | 978-3638275279 |
| Edition | 1st |
| Language | German |
| File size | 1.8 MB |
| Page Flip | Enabled |
| Publisher | GRIN Verlag |
| Word Wise | Not Enabled |
| Print length | 277 pages |
| Accessibility | Learn more |
| Screen Reader | Supported |
| Publication date | May 10, 2004 |
| Enhanced typesetting | Enabled |
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